Rätisches Grauvieh leer
Wir bewirtschaften in Lumbrein einen ca. 16 ha grossen, resp. kleinen, biodynamischen Bergbetrieb. Auf unserem Hof sind Mutterkühe (Rätisches Grauvieh), Milchschafe, Ziegen, ein Hund und ein paar Bienenvölker anzutreffen.
 
1994 habe ich den damals konventionell geführten Betrieb, mit Milchwirtschaft und Zucht, von meinen Eltern übernommen und 1995 auf Bio umgestellt.
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Mir wurde schnell bewusst, dass ich die falsche Kuh-Rasse auf dem Hof hatte und so suchte ich nach Alternativen. Bald habe ich die Ureinwohner des Kantons gefunden, nämlich das Rätische Grauvieh, eine Dreinutzungsrasse mit Wurzeln im Kanton. Sie sind grau wie unsere Felsen und Steine auf den Alpen. Sie haben kurze, flinke Beine und sind kugelrund: Genau was ich gesucht hatte. Es dauerte nicht lange und die erste Graue kam vom Safiental zu mir in den Stall.
 
Jetzt melkten die Kälber für mich. Der Kraftfutter-Lieferant tauchte auch nicht mehr auf. Dank der natürlichen Haltung der Herde (mit Stier) brauchte es auch weniger Besuche vom Tierarzt. So hatte ich mehr Zeit für mich und kam auf die verrückte Idee ein Buch zu lesen: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Danach war für mich vieles klar und vieles auch nicht. Aber die Anregung und die Lust es weiter zu erfahren war gross. Ich habe damals angefangen, meinen Betrieb umzustellen um daraus einen Lebendigen Betriebsorganismus zu gestalten.
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